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Monoflora Honigsorten – Ein Überblick

Monoflora Honig

Monoflora Honig

Honige verschiedener botanischer Herkunft unterscheiden sich nicht nur in Geschmack, Geruch und Farbe voneinander. Auch das Spektrum an Wirkstoffen ist für jede Pflanze typisch. Obwohl es viele verschiedene Sorten des Honigs gibt, können alle Honigsorten in zwei Kategorien unterteilt warden – Polyflora Honige und Monoflora Honige. Polyflora Honigsorten enthalten Nektar aus vielen verschiedenen Quellen. Im Gegensatz dazu wird Monoflora Honig aus dem Nektar einer Blumensorte erstellt.

Was viele Leute nicht wissen: ganz streng genommen dürfte eine Deklaration als Monoflora Honig nur nach einer Laboruntersuchung des Honigs erfolgen, denn nach § 4 der Honigverordnung muss der Honig auch die der angegebenen Honigsorte entsprechenden sensorischen, physikalisch-chemischen und mikroskopischen Merkmale aufweisen. Das kann aber nur durch eine Laboranalyse fest- und sichergestellt werden. Aber man kann es auch übertreiben mit der Bürokratie. Ein erfahrener Imker, der seinen Standort kennt, wird auch ohne Laboranalyse ziemlich sicher sagen können, um welche Sorte es sich handelt.

Im Gegensatz z.B. zu Hummeln sind Bienen blütenstet. Das bedeutet, dass sie sich von selbst auf eine bestimmte Pflanzenart konzentrieren, wenn sich ein lohnendes Angebot in der Nähe befindet. Ein riesiges Rapsfeld direkt vor dem Bienenwagen führt mit Sicherheit zu fast reinem Rapshonig (es sei denn, eine noch attraktivere Trachtquelle befindet sich ebenfalls in der Nähe). Solche Massentrachten werden daher oft von konventionellen Imkern gezielt angewandert, um Monoflora Honig zu produzieren.

Der zweite Faktor ist die Tatsache, dass nicht alle Trachtpflanzen gleichzeitig, sondern nacheinander blühen. Da der Imker das Trachtangebot an seinem Standort und die ungefähren Blühzeiten kennt, kann er mit einer recht guten Wahrscheinlichkeit die gerade eingetragene(n) Nektarsorte(n) benennen.

Übrigens gibt es tatsächlich die Möglichkeit, Bienen eine bestimmte Pflanzenart „vorzuschreiben“: Das Verfahren der Duftlenkung. Dabei wird den Bienen durch das Einbringen des Geruchs der gewünschten Pflanze in die Beute quasi vorgegaukelt, sie hätten sich auf diese Pflanze bereits geeinigt und wären darauf blütenstet. Nach dem Motto: der ganze Bau riecht nach Linde, also sammeln wir Lindennektar! Dieses Verfahren ist aber sehr aufwendig und daher kaum verbreitet. In der ökologischen Bienenhaltung wird es selbstverständlich sowieso abgelehnt, weil es einen schweren und unnötigen Eingriff in die natürlichen Abläufe eines Bienenvolkes darstellt.

Akazien Honig

Akazien Honig zeichnet sich durch eine blassgelbe bis zartgrüne Färbung aus und besitzt einen sehr milden, süsslichen, aber dennoch aromatischen Geschmack. Durch seine dünnflüssige Konsistenz eignet sich diese Honigsorte besonders gut zum Süssen von heissen Getränken.

Buchweizen Honig

Die Farbe des Buchweizen Honigs ist dunkelbraun bis schwarz. Das Aroma ist sehr kräftig und nicht süss, wie bei anderem Honig. Er wird oftmals bei der Herstellung von Lebkuchen verwendet. Löst man diesen Honig in heisser Milch, ist er ein wirksames Mittel gegen Husten und Erkältungskrankheiten. Grund dafür sind die antibakteriellen und antientzündlichen Eigenschaften.

Linden Honig

Der Honig der Lindenblüte zeichnet sich besonders durch seine Farbe aus. Denn reiner Linden Honig fällt durch seine hellgelb-grünliche Farbe auf, die im cremigen Zustand auch ins weisse oder elfenbeinfarbene wechselt. Wird ein Honigglas Linden Honig geöffnet, entströmt ein betörender Geruch, der an Menthol oder Pfefferminze erinnern kann. Geschmacklich ist der Lindennektar Honig so vielfältig und unterschiedlich wie in seinen anderen Merkmalen, kräftige bis fruchtige Geschmacksanteile vereinen eine ausgeprägte blumige Süsse.

Sonnenblumen Honig

Kräftig gelb und intensiv aromatisch gilt Sonnenblumen Honig als besondere Spezialität, denn die Sonnenblumen benötigen sehr viel Sonnenschein, Wärme und Feuchtigkeit, um genügend Blütennektar für den Honig bilden zu können. Sein Geschmack ist unverwechselbar, leicht würzig und doch mild. Die cremige Konsistenz macht ihn angenehm streichfähig und beruht auf dem hohen natürlichen Traubenzuckergehalt.